EVAG-Ticket-Urabstimmung: UN setzt Blauhelme ein

UN-Truppentransporter in der Nähe von Bindersleben auf dem Weg Richtung Erfurt – Quelle: wikimedia / © public domain

Erfurt. In einer geheimen Sitzung des UN-Sicherheitsrates wurde der Entschluss gefasst, die Urabstimmung am 20. und 21. Januar  zur Anerkennung der Preiserhöhung des EVAG-Tickets an den Erfurter Hochschulen durch UN-Blauhelme absichern zu lassen. Der Ausgang der letzten Wahl hatte zu einer nie dagewesenen Welle der Gewalt geführt, deren weiterer Verlauf nun Einhalt geboten werden müsste.

„Feige Marionetten der EVAG“

Die letzte Urabstimmung im Dezember hatte einen Ausgang, der zu einiger Aufruhr geführt hatte. Innerhalb der Studierendenschaften bildeten sich vier Lager. „Zum ei

nen hätten wir da die Befürworter der Preiserhöhung, die für das Ticket sind, dann sind da die, die dagegen sind, dann die StuRä und schlussendlich die Studierenden, denen das immer noch vollkommen egal ist“, so die Studi

erenden-Expertin Gisela Ründchen. So gibt es bei den Befürwortern eine Gruppe, die das Wegfallen des Tickets als Verschwörung einiger Studierendenräte sehen, während die Ablehnenden den Befürwortern vorwerfen, „feige Marionetten der EVAG“ zu sein. StuRä und die Studierenden, denen weiter alles egal ist, stehen nun zwischen diesen Fronten. Die Gewaltandrohungen gehen von „öffentlichem Ausweiden“ von Ticketgegnern bis zum sog. „Radfahren“ für Ticket-Befürworter. Das „R

adfahren“ sei eine „besonders perverse Art der Folter“, meint ein anonymer Sprecher der Ticket-Befürworter, in der Studierende gezwungen werden, auf einem Fahrrad den Weg zur Uni/FH zu bestreiten und sich zwischen Autos, Straßenbahnen sowie Senioren mit Rollatoren behaupten müssen. „Du weißt nie, wann es dich treffen

wird: Du wirst von einer Bahn zerquetscht, von einem Auto angefahren oder fährst über einen Senior samt Rollator. Das wünschen uns die Ticketgegner. Ganz sicher.“, so der Sprecher der Befürworter weiter, der seinen Na

men lieber nicht in der Öffentlichkeit sehen möchte.

Deutsche Stellen erlauben Einsatz

Da die Sicherheitskräfte in Deutschland mit der Absicherung

von sog. „Gefahrengebieten“ in einer deutschen Großstadt beschäftigt waren, hat die Bundesregierung, die Landesregierung des Freistaates Thüringen und der Stadtrat Erfurt den Einsatz von UN-Truppen erlaubt. Mit der Genehmigung für Erfurt wurde allerdings der Wunsch einiger Hamburger Bürger, Blauhelme zu entsenden, abgelehnt.  Für diesen Fall hätte die Russische Föderation Polizeikräfte  des Sonderkommandos ONOM zur Verfügung gestellt, um Demonstranten und Polizei auseinander zu halten.

Herkunftsort der Erf

urter Blauhelme soll Afghanistan sein. Ein UN-Sprecher zeigt sich erfreut: „Die Afghanen haben langjährige Erfahrung, was das Auseinanderhalten von spinnefeinden Stämmen angeht. Sie sind die Richtigen für den Job.“ Ein erstes Expeditionskorps soll bereits in Erfurt sein und Schlüsselpositionen absichern. /kk

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About kkundmueller

Junggeselle der Wissenschaft im Bereich Stadt- und Raumplanung, mit Tendenz Richtung "Meister". Ex-Pfadfinder (DPSG), leibhaftiger Oberfranke und Wahlthüringer. Geisteshaltung: "Ihr seid alle völlig verschieden!"; "Wir sind alle völlig verschieden!"; "Ich nicht!"; "Schhhhh" http://www.youtube.com/watch?v=rhJCQCk3sO0

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